Vom 6. bis 11. Juli 2026 war eine 30-köpfige Pilgergruppe unter Leitung von P. Lorenz Voith unterwegs zu den Spuren des hl. Franz von Assisi, darunter auch Teilnehmer des St. Klemens Hofbauer-Komitees. Franziskus verstarb vor 800 Jahren und zählt bis heute zu den großen Heiligen der Kirche, so z.B. als Patron von Italien, oder als Patron der Natur und Schöpfung.
In Assisi selbst feierte die Pilgergruppe Gottesdienste in der Basilika Santa Maria degli Angeli, sowie in der Basilika San Francesco. Neben einer ausführlichen Führung durch die Stadt und Besuchen der St. Klara-Kirche und des Verehrungsortes des hl. Carlo Cutis, war genügend Zeit zur persönlichen Einkehr, zum Gebet, für Schritte durch die Altstadt und zur Erholung. P. Lorenz Voith erinnerte in seinen Predigten an die große Bedeutung des heiligen Franz von Assisi, weit über die franziskanischen Gemeinschaften hinaus. Er gilt als besonderer Zeuge der Jüngerschaft von Jesus und trug in den letzten Lebensjahren auch die Wundmahle des Herrn. Die Franziskaner wurden nach seinem Tod zu einem großen Reformorden der Kirche und gründeten tausende Niederlassungen weltweit (Minoriten, Franziskaner, Kapuziner, div. Schwesternorden, Gemeinschaften des III. Orden, usw.), so auch am Oberberg, geholt durch den Fürsten.
Auf der Rückfahrt wurde in Ravenna (der ehem. Hauptstadt des weströmischen Reiches) Rast gemacht und die 1600-jährigen Kirchen mit ihren großartigen Mosaiken besucht. In Padua hielt die Gruppe Halt und feierte in der Basilika des hl. Antonius von Padua einen Abschluss-Gottesdienst. Die vielen Anliegen der Pfarren und Gemeinschaften wurden hineingenommen.
Eine eindrucksvolle, harmonische und geistlich getragene Pilgerreise!




Fotos: Grupp (fast vollzählig) in Assisi
Beim Gottesdienst in Assisi; Predigt in San Fancesco, beim Essen in Assisi